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Ist ein Auslandsaufenthalt wirklich gefährlich?

Wie sollte man reagieren, bzw. was sagen, wenn besorgte Mitmenschen darauf hinweisen, dass es einfach zu gefährlich sei, ins Ausland zu reisen?

Die Entscheidung für eine Weile ins Ausland zu gehen, kann durchaus das Leben verändern, oder auch manchmal beängstigend sein, aber die Vorfreude auf ein solches Abenteuer überwiegt normalerweise die Angst vor dem unbekannten Leben in einem neuen Land. Für die eigene Familie und Freunde kann eine solche Entscheidung verwirrend oder besorgniserregend sein – sie können sich über alle möglichen Dinge, die schiefgehen könnten, Sorgen machen. Trotz guter Absichten, die hinter dieser Besorgnis stehen, können solche Reaktionen Ihr eigenes Vertrauen in Ihre Entscheidung in Frage stellen. Unabhängig davon, ob Sie als Au-Pair, Freiwillige(r), im Rahmen eines Work & Travel-Programms oder als Sprachtutor zu einem längeren Auslandsaufenthalt aufbrechen möchten – das Thema haben wir immer wieder. Insbesondere dann, wenn die Programmteilnehmer(innen) noch relativ jung sind. Es ist dabei auch relativ egal, wohin Sie gehen möchten, es wird immer Menschen in Ihrem Umfeld geben, die Ihre Entscheidung für ein wenig verrückt oder gefährlich halten. Vielleicht glauben Sie das am Ende ja auch selbst – aber das ist in Ordnung! Hier nun einige Möglichkeiten, wie Sie auf solche Bedenken reagieren können.

Gefahr gibt es überall auf der Welt – egal wo man gerade ist!

Kein Platz auf der Welt ist wirklich gefeit gegen die Möglichkeit von Konflikten oder Gefahren. Seien es Naturkatastrophen, oder solche, die von Menschen aufgehen. Denken Sie nur an Paris – die Stadt wird auch weiterhin von sehr, sehr vielen Touristen besucht, weil sie eben immer einen Besuch wert ist und sein wird. Nur weil ein Ort schreckliche Dinge erlebt hat, heißt das nicht, dass es sich in der Zukunft nicht lohnen wird, dorthin zu reisen. Die traurige Wahrheit ist – es gibt keinen 100% sicheren Ort!

Und egal, wo auf der Welt Sie gerade sind, es wird immer unvorhersehbare Umstände geben. Natürlich fühlt man sich in der eignen Familie immer sicherer, aber man sollte stets wissen, dass es sich lohnt die Welt zu erforschen, auch wenn sie zuweilen ein unheimlicher Ort ist.

Schlechte Nachrichten verkaufen sich besser, als gute Nachrichten!

Wir leben im Zeitalter der Medien. Alles, was passiert, wird gesendet - wir hören und lesen täglich über Terroranschläge, Bombenanschläge und Naturkatastrophen. Es wäre unmöglich, davon nicht betroffen zu sein. Aber statistisch gesehen werden Sie wahrscheinlich nicht in diese Ereignisse verwickelt sein, nur weil Sie Ihr Land verlassen.

Die Medien konzentrieren sich in erster Linie auf das Negative und Tragische, weil dies eher ein Publikum anzieht, aber das bedeutet nicht, dass ein ganzes Land durch einen Vorfall repräsentiert werden sollte, oder dass "da drüben" ein gefährlicherer Ort ist, als unser derzeitiges Zuhause. Als Reisende(r) ist es Ihre eigene Verantwortung sich möglichst objektiv zu informieren und ein klares Verständnis der potenziellen Risiken über Ihr Zielland zu erlangen, ohne gleich ein ganzes Land (oder eine Stadt) auf der Grundlage von Stereotypen oder einiger Medienberichte zu beurteilen.

Das Leben hört nicht auf, weil Sie Angst haben!

Tragödien geschehen. Naturkatastrophen brechen über Gebiete oder Regionen herein. Terroristen greifen Städte an. Dies sind alles Dinge, die jederzeit und überall passieren können. Das Leben hört deswegen nicht auf oder verlangsamt sich, wenn etwas Schreckliches passiert. Das Beste, was wir tun können, ist, trotz dieser Dinge unser Leben so gut zu leben, wie wir es vermögen.

Was auch immer an Befürchtungen im Raum stehen mag, es gibt so viele tolle Menschen zu treffen, leckeres Essen zu probieren und interessante Sehenswürdigkeiten zu bestaunen!

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