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Au-Pair für Gastfamilien auf dem Land

Das ist eine Frage, die uns interessierte Gastfamilien sehr oft stellen. Viele haben von unterschiedlichen Stellen auch schon die Information erhalten, dass das gar nicht möglich sei. Nun – um es gleich vorweg zu nehmen, das ist so nicht richtig!

Selbstverständlich gibt es sehr viel zukünftige Au-Pairs, die gerne in eine Stadt gehen wollen – zum Beispiel nach Berlin, Hamburg, oder München, weil dies ja die einzigen Städte sind, die wir hier in Deutschland haben! Es gibt aber durchaus auch Au-Pairs, die es vorziehen, wenn ihre zukünftige Gastfamilie eben nicht in einer Stadt lebt. Oder für die das eher unerheblich ist und die eher Wert darauflegen, eine wirklich passende Gastfamilie zu finden.

Genau diese Bewerber/innen sind mir persönlich am Liebsten. Auch in unserer Kommunikation mit unseren ausländischen Partnerorganisationen ist es oft ein Thema, dass den Bewerber/innen nahegebracht werden sollte, dass es oft sehr viel sinnvoller ist, am Ende eine Gastfamilie zu haben, mit der „die Chemie“ stimmt, als zu sehr darauf zu schauen, dass sie eben in einer Stadt leben. Ganz abgesehen davon, dass viele Familien es natürlich vorziehen, mit ihren Kindern außerhalb der Städte zu leben.

Wichtig ist für Au-Pairs während ihres Aufenthaltes in Deutschland ja, dass sie beispielsweise einen Deutsch-Kurs besuchen können. Volkshochschulen gibt es ja im Prinzip in Deutschland überall und in der Regel werden dort auch Sprachkurse angeboten.  Weiterhin wichtig ist es, dass soziale Kontakte, auch außerhalb der Gastfamilie, entstehen und gepflegt werden können. Das funktioniert auf dem Lande erfahrungsgemäß ganz gut zum Beispiel über eine Zeitmitgliedschaft im örtlichen Sportverein, oder auch über eine Kirchengemeinde. Meist lässt es der Öffentliche Nahverkehr zu, umliegende Ort/Städte einigermaßen problemlos zu erreichen. Auch wenn wir hier oft über den ÖNV schimpfen, die allermeisten Au-Pairs sind in dieser Hinsicht wesentlich weniger „verwöhnt“ als wir hier und durchaus willens bzw. gewohnt, Fahrzeiten in Kauf zu nehmen.

Gastfamilien, die auf dem Lande leben, suchen sehr oft dann Au-Pairs mit Führerschein – das ist zuweilen aber nicht so ganz einfach und auch nicht wirklich unproblematisch. Mehr zu diesem Thema können Sie hier nachlesen.

Als sinnvoll hat es sich eher erwiesen, aktiv dabei zu helfen, das Au-Pair wirklich in der Gemeinde zu integrieren. Oder auch hin und wieder einen kleinen Extra-Zuschuss für Ausflüge oder Fahrten am Wochenende zu zahlen. Selbstverständlich ist es für die Au-Pairs auch sehr schön, wenn Sie sie in Ihre eigenen Unternehmungen mit einbinden. Denn letztendlich möchten sie alle ja auch Land und Leute kennenlernen.

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